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Aktuelle Informationen

16.03.2016
Ausfahrt durch das Untere Tor soll verhindert werden
Nach der „Vergrämung“ der Krähen und der Berufsschüler (sh. Bericht der MZ vom 11.03.2016) sollen in Mindelheim auch die Autofahrer „ve…
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04.08.2015
Bürgergemeinschaft will keine Ampellösung
Bürgergemeinschaft diskutierte über die Pläne zum vierten Bauabschnitt

Der vierte Bauabschnitt zur Neugestaltung der Maximilianstra&…
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04.08.2015
MBG-Vorstand wiedergewählt
In unserer Mitgliederversammlung am 23.07.2015 waren 10 Mitglieder (von 27) anwesend und damit lagen die Voraussetzung für eine Beschlussfäh…
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Ältere Berichte finden Sie in unserem Newsarchiv

Mehr Transparenz bei Aufwandsentschädigung
15.07.2014

Mindelheim hat wieder einen dritten Bürgermeister – das gab es seit den 90er Jahren nicht mehr. Dass Roland Ahne (SPD) Bürgermeister Stephan Winter entlasten und so vor allem bei Geburtstagsterminen präsent sein soll, ist an sich in Ordnung. Allerdings kann man vermuten, dass das Amt des dritten Bürgermeisters nur notwendig wurde, weil Stephan Winter durch seinen zusätzlichen Posten als Vizelandrat andernfalls nicht mehr ausreichend Zeit für sein Amt im Rathaus aufbringen könnte.
Die Bürgergemeinschaft kritisiert aber vor allem, dass über die Höhe der Bezüge für den zweiten (Hans-Georg Wawra, FW) und dritten Bürgermeister Stillschweigen gewahrt wird. Dr. Stephan Winter verweist darauf, dass der Beschluss im Stadtrat nicht öffentlich gewesen sei. Warum soll das aber für den Stadtrat gelten, wenn der Kreistag doch gezeigt hat, dass es auch anders geht? Denn dieser hat kürzlich die Aufwandsentschädigungen für die Stellvertreter von Hans-Joachim Weirather offen gelegt.
So erhält Dr. Stephan Winter monatlich 1200 Euro für seine neue Funktion. Wenn er den Landrat länger als drei Tage vertritt, bekommt er zusätzlich noch eine Tagespauschale in Höhe von 55 Euro. Etwa in diesen Rahmen wird sich auch die Aufwandsentschädigung seiner Mindelheimer Stellvertreter befinden – warum also ein Geheimnis daraus machen?
Die Mindelheimer Bürger sind mündig genug, um mit diesem Thema ohne „Neiddebatten“ umgehen zu können. Offenheit in diesen Dingen im Rathaus wäre auch ein gutes Mittel gegen die allgemeine Politikverdrossenheit – oder vielleicht eher „Politikerverdrossenheit“?

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